Altes Modell in neuem Glanz – ein Käfer wird restauriert

Viele unserer Mitglieder bei den Käfernarren Jagstfeld teilen ein gemeinsames Hoby. Sie mögen und fahren nicht nur leibend gerne ein Käfermodell, nein gerade das Arbeiten, Restaurieren und Basteln an Käfern aller Art ist uns ein besonderes Anliegen. Dieses Wissen geben wir an dieser Stelle gerne an die Leser weiter. Wer mehr erfahren möchte, der kann gerne jederzeit an unseren gemeinsamen Bastelstunden teilnehmen.

Aus alt mach neu

Wer seinen Käfer neu aufsetzen möchte der muss mit dem Zerlegen des Autos beginnen. Besonderem Augenmerk sollte hier die schriftliche Dokumentation aller notwendigen Schritte gegeben werden und zudem sollte genauestens notiert werden, wo welche Teile gelagert werden. Die Teile selbst werden am besten mit einem wasserlöslichen Sticker versehen und beschriftet. Wer sein Smartphone zur Hand hat, der sollte auch gleich Fotos von allen Einzelteilen anfertigen und später in die geführte Dokumentation mit einfügen.

Beginn der Ausbauarbeiten

Wenn man mit dem Ausbau beginnt dann empfiehlt es sich, zu allererst die Innenausstattung vorzunehmen. Erst wenn im Innenteil alles entfernt wurde kann man sich langsam an den Ausbau der hinteren und vorderen Beleuchtungseinheiten machen. Als letzten Teil vom ersten Abbau-Tag können noch die Kotflügel sorgfältig abgebaut werden.

Von Kabeln befreien

Am zweiten Arbeitstag kann man zunächst wiederum sorgsam die Trittbretter abmontieren und sich schließlich an das Abkabeln des Autos wagen. Dies setzt abermals eine präzise Vorarbeit voraus und sollte deshalb auch wieder sorgfältig und gründlich aufgeschrieben werden. Alle Kabel können mit einem Fähnchen versehen und beschriftet werden, damit beim Zusammenbau wieder alle richtig zusammengesteckt werden können. Wer das Auto zur weiteren Bearbeitung schließlich anheben will und keine Hebebühne besitzt, der brauch unserer Erfahrung nach mindestens vier Personen. Da die Karosserie relativ gesehen nicht wirklich schwer ist reicht diese Anzahl an Personen im Normalfall aus um das Dach anzuheben und von den restlichen Bestandteilen zu trennen.

Guter Lack bringt strahlende Farben

Sollten bereits viele Stellen des Käfers von Rost befallen sein, so sollen diese zumindest ordentlich abgeschliffen und später gekittet werden, bevor es ans Lackieren geht. Bei ganz hartnäckigen Roststellen empfiehlt sich jedoch das Einschweißen neuer Stahlelemente, damit die Arbeit auch über Jahre hält. Wurden diese Schritte getan so empfiehlt sich das Lackieren in einer dafür vorgesehene Lackierbox. So geht der Vorgang nicht nur schneller von statten, auch die Arbeit mit der Farbe kann viel exakter durchgeführt werden. Sollten Sie diesbezüglich noch keine Erfahrungen haben, so fragen Sie einfach einen Lackierer ihres Vertrauens oder lernen Sie in unseren Workshops vor Ort, wie man erfolgreich einen neuen Lack aufs einen Käfer aufzieht.